Grundsätze der Ergonomie

So können Sie es richtig machen.

Bildschirm - Idealerweise ist der Bildschirm zwischen zwei Lichtbereichen aufgestellt und die Blickrichtung des Betrachters verläuft parallel zum Fenster. So werden augenbelastende Spiegelungen und Blendungen vermieden.

Der Abstand zum Bildschirm sollte 50 bis 70 cm betragen und die oberste Zeile auf dem Display sollte sich möglichst leicht unterhalb der Augenhöhe befinden.

 

Kopfhaltung - Bei der Positionierung des Bildschirmes muss darauf geachtet werden, dass man eine entspannte Kopfhaltung einnehmen kann. Der Blickwinkel sollte um ca. 15° aus der waagerechten Kopfhaltung abgesenkt werde.


Tastatur - Entspanntes Arbeiten auf der Tastatur ist gegeben, wenn die mittlere Tastaturreihe eine Höhe von 30mm hat. Liegt die Höhe darüber, reicht es meistens schon, die Aufstellfüßchen einzuklappen. Außerdem ist es wichtig, dass die Tastatur eine Handballenauflage besitzt.


Schreibtisch - Schreibtische sollten höhenverstellbar sein, und zwar nicht nur, damit man eine optimale Sitzhaltung einnehmen kann, sondern auch, um Abwechslung bei der Körperhaltung zu ermöglichen. Wer seinen Schreibtisch regelmäßig in ein Stehpult verwandelt, mindert einseitige körperliche Belastungen.

 

Fußstütze - Zur Verbesserung der Sitzhaltung empfiehlt sich eine Fußstütze, damit die Füße vollflächig aufgestellt werden können.

 

Konzepthalter - Für zentriertes Arbeiten bietet sich ein Konzepthalter an. Dieser vergrößert nicht nur die Arbeitsfläche, sondern kann auch als Schreib- und Lesepult genutzt werden.


Sitzhaltung - Nahm man bis vor kurzem noch an, ein Sitzwinkel von 90° wäre ideal, weiß man heute, dass der Sitzwinkel soweit offen sein soll, dass der Nutzer eine stabile Sitzposition einnehmen kann. So ist ein besseres Durchatmen möglich, was wiederum den Kreislauf in Schwung hält.

Für den Verwendeten Stuhl gilt: Er sollte in Bezug auf Körpermaße, den Tätigkeiten bei der Arbeit und den etwaigen Beschwerden des Benutzers verstellbar sein.

 

Dynamisches Sitzen - Es ist von Vorteil, nicht alle Arbeitsutensilien in greifbarer Nähe zu haben. So muss man zwischendurch auch einmal aufstehen. Empfehlenswert ist es darüber hinaus, an höhenverstellbaren Tischen und variablen Stühlen zu arbeiten, um mehrmals täglich die Arbeitsposition verändern zu können.

Mehr Abwechslung

Wer noch mehr tun möchte und Verspannungen vorbeugen möchte, der bringt Abwechslung ins Spiel und sitzt zwischendurch mal für ein Stündchen auf einem Gymnastikball, Sitzkissen oder einem Swopper.

 

Stuhlfunktionen - Welche Anforderungen ein Stuhl mindestens erfüllen sollte:

  • Sitzhöhenverstellung
  • Rückenlehnenverstellung
  • Synchronmechanik
  • Gegendruckeinstellung

Die Rollen sollten zum Boden passen. Für Teppiche wählen Sie harte Rollen, für harte Böden wie Holz oder Laminat sind weiche Rollen besser geeignet.

 

Laptopständer - Ähnlich dem konzepthalter, ermöglicht auch ein Notebook- bzw. Laptopständer körperzentriertes Arbeiten. Ist der Laptopständer beispielsweise mit einem integrierten USB-Anschluss versehen, erhöht das die Flexibilität bei Arbeitspositionen, da eine externe Tastatur angeschlossen werden kann.

Einige Modelle sind sogar mit einem Ventilator gegen Überhitzung ausgestattet.

 

Beleuchtung - Idealerweise sind Räume, in denen sich Arbeitsplätze befinden, gleichmäßig ausgeleuchtet, da ein ständiger Lichtwechsel die Augen ermüdet. Zusätzlich zur Deckenbeleuchtung sollten auch Schreibtischlampen verwendet werden. Um nicht gewollter Lichteinwirkung von außen entgegenzuwirken, ist eine Ausstattung der Fenster mit Rollos oder Lamellenvorhängen von Vorteil.

 

Pflanzen - Planzen im Büro lockern nicht nur die Atmosphäre, sondern tragen auch zur Regulierung des Raumklimas bei, indem sie die Luft filtern und Feuchtigkeit abgeben.

 

Farben - Schon ein wenig farbliche Abwechslung sorgt für gute Laune. Man muss deshalb allerdings nicht gleich ganze Wände streichen. Schon ein paar geschickt gesetzte Farbakzente erfüllen den gleichen Zweck und können sich farbpsychologisch positiv auswirken.

So soll beispielsweise Rot die Entscheidungsfreudigkeit steigern, Gelb motivieren und Blau das Denken beschleunigen.

 

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